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NABENCHECK 1.
Teil
Zum Reinigen bauen Sie die Laufräder aus. Den Schnellspanner entfernen
und Nabenachse gefühlvoll zwischen zwei Fingern drehen. Die Lager
dürfen nicht ruckeln oder schwer laufen. Sonst brauchen Sie einen
Servicetermin beim Fachmann.
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SPEICHEN
Prüfen Sie die Speichenspannung, indem Sie mehrere Speichenpaare
mit Daumen und Zeigefinger auf der Hälfte zwischen Speichenkreuz
und Nippel greifen und dann kräftig zusammendrücken. Am Vorderrad
und auf der Zahnkranzseite hinten sollte sich der Kreuzungspunkt
dabei um nicht mehr als 10 mm verschieben.
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BREMSEN
Der Bremsencheck beginnt mit der Überprüfung der Beläge bei
ausgebauten Laufrädern. Checken Sie die Belagstärke und die Bremsfläche.
Schmutz, Verglasung und Späne lassen sich mit Schmirgelpapier und
Brennspiritus entfernen. Stehen Die Bläge parallel zur Bremsfläche
und tangential zum Felgenumfang und halten Abstand zum Reifen ?
Bleibt noch, alle Befestigungsschrauben zu kontrollieren und durch
langsames Betätigen des Hebels zu fühlen, ob die Züge leichtgängig
sind.
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Schnellspanner
Zur Montage der Laufräder stellen Sie das Rad auf den Boden, damit
die Achsen auch richtig in den Ausfallenden sitzen. Stellen Sie die
Mutter des Schnellspanners so ein, daß die Spannbewegung ab der Position
schwer verläuft in der sich der Hebel parallel zur Achse befindet.
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Nabencheck 2.
Teil
Jetzt ist ein Reparaturständer hilfreich: Bei ausgehängter
Bremse und frei hängenden Rädern überprüfen Sie nun die Justage
der Nabenlager. Bei vollständig geschlossenem Schnellspanner darf
kein Spiel feststellbar sein, wenn Sie die Felge gegenüber Rahmen
oder Gabel hin- und herbewegen. Bei Spiel ist das Lager zu lose
eingestellt. Wenn Sie den Schnellspannhebel ca. 60 ° öffnen müssen
Sie ein leichtes Spiel feststellen können. Sonst ist das Lager zu
stramm eingestellt. Das Einstellen der Lager erfordert spezielle
Schlüssel und Erfahrung: ein Job für den Händler.
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Laufräder
Bei der Überprüfung der Laufräder kontrollieren Sie den Rund-
und Planlauf am besten mit dem Fingernagel. Liegt einem Seitenschlag
eine lose Speiche gegenüber, so spannen Sie diese vorsichtig nach.
Schwierigere Fälle müssen zum Händler. Rundlaufabweichungen des
Reifens können auf Schäden an der Karkasse hindeuten. Auch Schnitte
im Reifen erfordern einen Austausch.
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Tretlagercheck
Beim Tretlagercheck ziehen Sie die Pedale, Kurbel- und alle
Kettenblattschrauben nach. Dann die Kette abnehmen und das Innenlager
durch seitliches Hin- und Herbewegen der Kurbeln in waagerechter
Position prüfen. Bei Spiel muß der Fachmann ran. Wie ist der Planlauf
der Kettenblätter ? Beschädigte Zähne müssen repariert oder ausgetauscht
werden.
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Steuersatz
Ziehen Sie die Vorbauklemmschrauben nach und setzen sich aufs
Oberrohr. Die eine Hand zieht die VR-Bremse, Zeigefinger und Daumen
der anderen Hand kommen an den Lagerspalt der oberen Steuersatzschale,
dieser Unterarm gegen den Lenkergriff. Bewegen Sie nun das Bike
nach vorne und hinten. Wenn Ihre Finger eine Bewegung zwischen Gabel
und Rahmen erfühlen, muß der Steuersatz nachgestellt werden. Checken
Sie auch seine Leichtgängigkeit.
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Kommandocheck
Sind alle Befestigungsschrauben am Lenker fest, Griffe und Barends
verdrehsicher ? Untersuchen Sie den Lenker neben der Vorbauklemmung
auf Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche. Beim Verdacht auf einen
Schaden tauschen Sie ihn aus oder fragen einen Fachmann.
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Schaltungscheck
Beim Schaltungscheck prüfen Sie zunächst die Leichtigkeit
der Schaltzüge. Wenn das Schaltwerk kleinste Bewegungen des Schalthebels
innerhalb einer Rastposition in eine korrespondierende Hin- und
Herbewegung umsetzt, ist alles in Butter. Ziehen Sie nun alle Befestigungsschrauben
und Kabelklemmschrauben nach und vergessen Sie nicht die Lagerbolzen
der beiden Kettenrollen. Schalten Sie dann alle Gangkombinationen
durch. Ist die Funktion in beide Richtungen o.K. ? Schleift die
Kette am Umwerfer in den tatsächlich benutzten Gängen ? Berühren
sich Umwerfer und Kurbel ? Kontrollieren Sie besonders den inneren
Endanschlag des Schaltwerks, indem Sie das Schaltwerk von Hand in
diese Position drücken. Die Kette darf auf keinen Fall in die Speichen
geraten.
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Sitzprüfung
Ziehen Sie die Sattelklemmschraube(n) nach. Checken Sie, daß
der Sattel sich nicht neigen läßt. Stellen Sie sich dann hinter
das Rad und betrachten Ihr Sitzmöbel. Ist seine Oberfläche senkrecht
zur Sattelstützenachse ? Oder eher schräg ? Dann ist er ein Fall
für die Tonne. Wenn Sie bergab Ihre Sitzhöhe verringern wollen,
prüfen Sie, daß die Sattelstütze sich auch versenken läßt. Bei dieser
Gelegenheit gönnen Sie dieser doch ein wenig Sprühwachs oder Fett
als Schutz vor Korrosion und gegen Festfressen.
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Federelemente
Reinigen Sie die Gabelstandrohre und den Schaft des Federbeins
mit einem Lappen. Werden bei einer anschließenden Einfederbewegung
Ölschlieren sichtbar, braucht dieses Federelement bald einen Service.
Ziehen Sie eventuell vorhandene Gabelkronenscharuben nur mit einem
Drehmomentschlüssel nach. Bei Luftfedergabeln und -beinen den Druck
kontrollieren.
GUTE FAHRT ! |